Mini- Powertrail am Pfänder

Also gestern hatten wir einen Gewaltmarsch. Heute sollte das etwas entspannter sein. Heute wußten wir, daß wir von See-Höhe bzw. Pfänder-Talstation bis auf ca. halbe Höhe (350 Höhenmeter) zu gehen haben, dort die Bahn queren und dann in einer großen Schleife wieder runter müssen - incl. etlicher Caches.

Aber daß es mitten in Bregenz so steil hoch gehen kann. Der Startcache ist ein wenig problematisch - bei so vielen Leuten an der Tal-Station... aber dann geht es - wohl auch wegen der Steigung bald ruhiger zu. Als Belohnung eröffnen sich uns im schattigen Bergwald immer wieder kühne Aussichten über den See. Man hört die alte Hohentwiel mit ihrem markanten Dampfsignal, man sieht das top-moderne Fahrgastschiff der ÖBB und hunderte von Seglern auf dem „schönen See dahin“!

Schweiß rinnt uns auch herunter, die Caches sind immer eine angenehme Verschnaufpause.

Auf halbem Weg, so ziemlich genau unter der Seilbahn (wir Queren den Hang gerade) entschliessen sich Masniks, zum Pfänder hoch zu steigen - wow, das sind mind. 250 Höhenmeter straight up! Aber manchmal ist Bergauf einfacher als runter.

Schaks und Friedls stürzen sich in die Tiefe. Selbst als wir das alte Bregenz erreichen durchs Stadttor und Kloster - (hier fielt 1647 die Schweden ein; genau über diese RoBergflanke!), geht‘s noch runter. Ja, die Knie sind am Ende. Wir schreiben unseren letzten Cache ein zusammen mit anderen Cacher: die wissen, wo er ist, Beate hat das Werkzeug . einen kleinen Schraubendreher!!! und treffen uns alle im Caffee an der Pfänderbahn. Ein feiner Sonntag geht erfüllt zu Ende.....