Warum nur mit der Bahn?

Was gibt es Schöneres: Aufwachen in einem netten Hotelbett nach einer guten Nachtruhe - und ein feines Frühstück mit Rührei, tollen Marmeladen (Zitrone, Apfel mit Calvados!, Feige) usw usw.

Gut gelaunt geht es zum Hamburger Hauptbahnhof, von dort in die Hafencity (der blöde Cache ist irgendwo im Innenhof vom Karstadt). Der Bus bringt uns aber ganz nah an die Marco-Polo-Terrassen.

 

Der Cache am organge-farbigen „View Point Hafencity“ ist genauso schnell gecheckt wie der am Hafenbecken. Wir schlendern zum Liegeplatz der Tradiotions- Schiffe, die hier unter im Hafenbecken liegen - zwischen diesem imposanten Büro- und Wohnhauskomplexen. so manche Penthaus-Wohnung würde uns schon gefallen. Und von überall sieht man den - unvollendeten - Neubau der Elbphilharmonie. gigantische Blicke an diesem klaren Morgen. Wir geniessen  das Cachen: der an der Ghandi-Brücke bekommt einen Extrapunkt ... und zurück gehts über die Polizei-Station Baumwall („Notruf Hafenkante“ spielt hier!

Ach, es ist so schön - durchs Wandern ist uns warm, die Sonne tut ein übriges - wir gehen noch hoch zur St. Michaeliskirche. Trotz hunderter Touris entgeht Alex der Cache an der Lampe nicht!

Und dann erfüllt noch ein tiefes Propellerbrummen die Luft. Eine Ju52 umkreist St. Pauli mit ihrem herrschaftlich gemächlichen Flug!

 

Mit dem Bus soll es nun kurz vor Mittag zurück zum Hauptbahnhof gehen. Eingestiegen, Fahrkarte vorgezeigt: halt - „Sie müssen noch Schnellbuszuschlag zahlen, und warum nehmen Sie 2 Einzel-Karten, wenn doch ein Gruppenticket günstiger wäre?“, so der Busfahrer. Dann schaut er sich die beiden Reisenden aus der Provinz an: „Na - dann will ick Se mal so mit nehmen!“. Danke - lieber Fahrer! Sehr liebenswürdig!

Am HBF wollen wir uns noch schnell stärken. Bei Gosch vielleicht einen Fischteller: Platz ist schnell gefunden, bestellt auch - doch es kommt nix. Der Kellner hat Zeit, die Küche liefert einen Teller nach dem anderen aus - wohl  gemerkt EINZELN. Alex mault - man sei ja kein Schnellrestaurant - aber offensichtlich mit dem Krebsgang bestens vertraut. Das Essen kommt 20 min vor abfahrt - ist nicht gut - und der Appetit ist sowieso dahin.

Also runter zum Bahngleis. Der Zug hat nur 3 min Verspätung - sollte heute alles gut gehen!? Denkste - kaum 15 min nach Hamburg haut der Lokführer die Bremse rein, der Zug kommt zu stehen und folgende Durchsage erfreut die Reisenden: „Wir haben vor 1,5 km irgendwas auf den Gleise überfahren - der Lok- und der Zugführer gehen jetzt zurück und sehen nach!“! Haben wir uns verhört! Nein - offensichtlich nicht - denn erst nach 45 min wird die Reise fortgesetzt - in Hannover werden Fotos vom Triebkopf gemacht - und in Göttingen wird von Kühen auf den Gleisen gesprochen!