Cole Porter: Anything Goes

Mein Kommentar:

Also ich tu mich schwer mit der Beurteilung: es swingt nichts, die Story ist verworren - erst ganz zum Schluß wird so was wie ein Zusammenhang klar und doch ist die Auflösung noch trivialer als wohl im Amerikanischer Original konzipiert.

Gesanglich soweit ok - aber die großen Hits sind in den Arrangements doch so gut versteckt, daß man diese kaum erkennt (außer dem Schlußlied vor der Pause).

 

Alles in allem eine dünne Inzenierung - Alex allerdings fand das ganze Spektal deutlich besser (aber auch sie bemängelt Blasphemie und dumme Kalauer).

Das Essemble schien mir auch nicht ganz passend zur Story- einfach wenig stimmig!

 

Tja - mehr gibt es einfach nicht zu sagen....

 

 

Quelle: http://www.deutsches-theater.de/anythinggoes1.html

März 2013

 

"Musical von Cole Porter
Münchner Erstaufführung

Songs in englischer Sprache
Dialoge in deutscher Sprache

Buch von Guy Bolton, P. G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse
Neufassung von Timothy Crouse und John Weidman
Musik und Gesangstexte von Cole Porter, Deutsche Dialoge von Christian Severin

Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie und Licht Josef E. Köpplinger
Choreografie Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne und Kostüme Rainer Sinell (nach den Entwürfen von Heidrun Schmelzer)
Dramaturgie Michael Otto

 

 

Viel Trubel gibt’s auf hoher See, bis Börsenmakler Billy endlich seine geliebte Millionenerbin Hope in die Arme schließen kann. Er schmuggelt sich als blinder Passagier auf der M.S. Amerika ein, um bei seiner großen Liebe zu sein. Unglücklicherweise ist diese mit ihrem zukünftigen Ehemann Lord Evelyn Oakleigh an Board – doch ihr Herz gehört längst schon Billy. Und der lässt sich so schnell nicht entmutigen. Wie es der Zufall will, trifft er auf dem Schiff Reno Sweeney, eine alte Freundin und Nachtklubsängerin. Sie soll den Lord von Hope Harcourt ablenken und ihn verführen - dies klappt besser als erwartet und führt zu einem unerwarteten Ausgang der Geschichte.

Cole Porter und seine Buchautoren machten aus diesem Stoff  ein Meisterwerk der verbalen und musikalischen Leichtigkeit, mit großartigen Songs, in denen sich alle aktuellen Trends der damaligen Popmusik von Jazz, Big-Band-Sound über Vaudeville bis hin zu Shanty wiederfinden. Und bis heute haben Titel wie „I Get A Kick Out Of You“, „It’s De-Lovely“ oder „Let´s Misbehave“ nichts von ihrer frechen Frische eingebüßt.

Bereits ein phänomenaler Erfolg bei der Uraufführung am 21.11.1934 in New York mit Broadway-Stars wie Ethel Merman, William Gaxton und Victor Moore, ist Anything Goes das bedeutendste amerikanische Musical der 1930er Jahre geworden. Viel zu spät, aber jetzt endlich ist das Erfolgsstück erstmalig in München zu erleben, in der Inszenierung von Intendant Josef E. Köpplinger und mit dem deutschen Broadway-Star als Reno Sweeney: Anna Montanaro!"

 

Quelle: www.prinzregententheater.de März 2013

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