Vorsicht, Hesse – wir komme: feines Wochenende in Frankfurt

Dieses Wochenende ist Frankfurt unser Ziel: wir wollen wieder mal in die Alte Oper und dem good old Swing frönen! (siehe "RatPack")

Also geht es am Freitag abend los. Alex und ich treffen uns am HBF in Ulm. 

Wir kommen gut und wohlbehalten an und sind ganz überrascht: das Hotel ist ganz einfach anzufahren, gleich an der Messe und mit Parkhaus ausgestattet. Und noch angenehmer überrascht sind wir von der Größe und Ausstattung der Zimmer. Der Gag: die Dusche ist die Abtrennung zwischen Waschbecken und Schlafraum – und ganz aus Glas!

 

Wohin also? Es ist richtig kalt (der Winter läßt uns ja heuer gar nicht aus den Fingern). Alex war noch nie in Sachsenhausen. Also Tageskarte gekauft und mit der Linie 16 und 11 bis zum Römer gewackelt. Hier über den Eisernen Steg und dann: wo ist das Vergnügungsviertel Sachsenhausen? Wir finden zwar kleine schnuckelige Fachwerkhäuser, viel grelles Licht, aber alles ist tod!! Kein einziger Gast in den Stuben. Mußsam entschließen wir uns in die tpyische Frankfurter Kneipe CLAUDIA und stellen gleich am Eingang fest: wir sind die aller-einzigen und: es ist ein Mexikaner: Stiefel und Sambreros an der Wand, dunkel getäfelte Decke, einfaches Möbiliar. Es gibt Standard-deutsche-Touri-Küche: Schweinesteak mit Pommes, Flammkuchen, Steak usw.

Es ist so kalt, daß wir uns nicht aufraffen was anderes zu suchen. Der Wirt kommt rangeschlappt – bedient uns freundlich und auch das Essen ist annehmbar – aber es ist kalt. (Aber wir bleiben die Einzigen). Beim verabschieden mein der Wirt: „Keine Kunden - Nix in Kasse – keine Heizung!“. Das kennen wir!

 

Also geht’s mit kalter Nasenspitze zurück nach „Downtown Frankfurt“. Und hier ist die Situation ganz anders. Es ist so gegen 20 Uhr – die Freßgass ist belebt und viele Menschen bummeln durch die abendlichen Strassen. Kurz vor der Oper gehen wir an einem Lokal vorbei, schaune durch die Fenster und sehen hier feines Essen: das ist unser Lokal für mogen abend. Tür auf (oh – schön warm) und Tisch  bestellt. Und fünf Meter weiter moniert Alex, dass jetzt was zum Trinken recht wäre. War da nicht eine Bar? Richtig! Schön schummrig beleuchtet – ein paar Meter zurück. Wir landen im First – IN. Feine House-Musik empfängt und und der Barkeeper shaked und miex – das ist spannend. Ja, so haben wir unseren Spaß beim beobachten der Kundschaf tund der Barmixer.

 

Und irgend wann geht es dann müde zurück zum Hotel. Gute Nacht.