Langes Wochenende in Brand: Schattenlagant

AlvirBach auf Höhe Schattenlagant-Hütte
AlvirBach auf Höhe Schattenlagant-Hütte

Wieder wachen wir mitten in den Wolken auf – weiter kühl (9°), grau und feucht. Relativ schnell fällt die Entscheidung zur Schattenlagant-Hütte zu wandern. Also los: es hat aufgehört zu nieseln. Und wie das so ist, spätestens ab der  Herz-Jesu-Kapelle wird’s warm und die ersten jacken verschwinden im Rucksack.

 

 Tapfer stapfen wir zum Kesselfall hoch. So richtig gemütlich ist es nicht – ziemlich klamm von außen! Aber egal: am Kesselfall gibt es eine kurze Pause – imponierend, wie der Alvier durch die enge Schlucht rauscht und wütend schäumend seinen reißenden Weg durch die Felsspalten findet. Apropo findet: der Cache des Tages wird hier auch geborgen.

 

Nach rd. 1:45 sind wir oben in der Hütte. Noch sind Tische frei und wie üblich gestaltet sich die Mittagspause lustig und lebhaft. Beim Zahlen spendiert man noch einen köstlichen Hausbrand! Aber jetzt kommen doch laufend Gäste – es wird richtig voll.

Der Rückweg ist zügig abgewickelt.

Höhenunterschied 450m; von 1037 auf 1483 m;

 

Abends geht es dann runter ins Tal nach Thüringen, einer kleinen Ortschaft unweit von Bludenz. Hier gibt es Riesenschnitzel. Das CordonBleu ist fast nicht zu schaffen und auch die "Wiener Schnitzel" - hier als Mäuseohr bezeichnet - sind nicht von der Hand zu weisen... und richtig gut (und nicht nur PNP)

 

Sonntag:

Tja - wie immer heißt es nun Aufräumen und Abschied nehmen. Das Wetter ist immer noch grau in grau - klat und sehr feucht. Es hat allen Spaß gemacht... bis zum nächsten Mal im Herbst  im Brandner Tal!