Bierwandern 2013: Waischenfeld & Hochstahl - 20 km

Wie schon befürchtet: der Sommer ist nach 3 Tagen vorbei - doch fürs Wandern ist es etwas kühler ist nicht schlecht - und der Samstag ist richtig schön!

Wir sind wieder in Breitenlesau mit dem üblichen Team. Am Freitag das üblichen Vorbereiten im Biergarten am "Conny Krug Platz".

Am Samstag dann geht es los Richtung Heroldsberg nach Waischenfeld, Nankendorf und Hochstahl zurück nach Breitenlesau.

Lustig geht es los - noch bei dunkelgrauen Himmel, Richtung Süd-Ost-Ost. In Heroldsberg verlassen wir an der alten Kapelle die Strasse und wandern Richtung Waischenfeld. Hier grüßt die Alte Burg mit dem einsamen Wachturm, dem Steinernen Beutel. Es ist Mittagszeit, also schnell eine kleine Pause im Hof - Walter springt davon und kraxelt irgendwo hinter , unter, am Turm rum, um den TagesCache zu finden (mit Erfolg!).

In Waischenfled selbst suchen wir eine neue Brauereigaststätte: die haben eigentlich Urlaub - aber die Oma hat nur aufgemacht - "wäga dä Wandera". Es gibt leider nix zu Essen - aber lustig ist es trotzdem: die Hirsch-Gruppe aus Heidenheim unterhält die ganze Terasse... und die sollten wir später in Hochstahl wieder treffen (die mit Taxi - wir zu Fuß!)

Von hier aus geht es durch den Ort und am Fluß und über dessen Höhen Richtung Nankendorf und wieder nach Westen - hoch in die Hügel. Es ist Fränkische Schweiz: Im Flußtal üppige Vegetation, wir durchqueren Mischwälder vorbei an imposanten Einschnitten oder Felsvorsprüngen.

Langsam wird es Zeit, dass Hochstahl kommt. Die Füße werden schwer - richtig schwer. "Wie weit ist es noch...?" "Noch 10 Minuten...". "Sind wir schon da?" - dann endlich die Kirchturmspitz. Beim Reichold ist mächtig was los. Hier gibt es Erfrischung und was zum Essen.

 

Dann geht es die letzten Kilometer nach Breitenlesau: oh - jetzt ist es qualvoll. Genug für heute. Im Krug in Breitenlesau wird nun zünftig gefeiert und gegessen.

 

Der Sonntag empfängt uns - wie in diesem Jahr nicht anders zu erwarten - mit Regen. Nach Frühstück und "Proviant fassen" geht es jetzt erstmal nach Pottenstein - zum National-Zinken der Franken: ihrem Fels. Natürlich erklimmen wir den - doch die Aussicht bleibt hinter den Erwartungen zurück.

So schnell geben wir nicht auf: Nördlingen ist unser Tagesziel. Nach etwas mühseliger Fahrt kommen wir dort an und sind überrascht ovn dem mittelalterlichen Stadtkern mit geschlossener Stadtmauer. Wir essen gemütlich und wandern durch die Innenstadt. Nicht schlecht. By the way: auch das Wetter hat insgesamt gehalten - ist sogar ein wenig besser geworden!!

 

So geht auch dieses Wanderwochenende erfüllt zu Ende...