Kroatien: Ausflug ins Hinterland: Drnis, Knin und Trogir

Wetter: Gewittrig; nach hat einen kurzen Regenschauer und heftiges Wetterleuchten gebracht

 

Aufgrund der angenommen Wetterlage (80% Regenwahrscheinlichkeit) haben wir uns für einen Ausflug ins Hinterland entschlossen.

Bis Sibenik auf der Küstenstrasse und dann Richtung  Nord-Ost Richtung Krka-Wasserfälle. Mit Drnis kommt der erste Anstieg ins Gebirge. Das Örtchen ist direkt an eine Felsspalte gebaut – wegen einem Cache wollen wir auch ganz kurz anhalten. Ein letzter Rest einer türkischen Festung(1520) steht noch da – imposant der Blick in die Schlucht, sonst eher durch Unrat gekennzeichnet. Der Cache ist nicht da – Alex dokumentiert zumindest das Versteck-Loch in der Mauer!

Weiter geht es nach Knin (1h Fahrt ab Dulac), jetzt schon 30 km vor der Grenze zu Bosnien-Herzogowina. Ein Industriezentrum offensichtlich, wenig liebreiz... die große Festung sehen wir nur aus der Ferne. Insgesamt begleiten uns auf dieser Fahrt Eindrücke von heruntergekommenen Häusern, manchmal Ortschaften, dazwischen aber immer wieder schmucke Häuschen oder Neubauten. Manchmal ist bei diversen Bauruinen nur schwer zu entscheiden ob etwas Neues entsteht oder der Verfall droht. Sonst ist es sehr einsam und auf der Fahrt nach Split – entlang der Berge und des großen Sees Perucko jezero begegnen uns nur wenige LKWs. Das Gebirgsmassiv yyyyy, das die Grenze bildet, steigt wuchtig und massiv an um dann gelassen bis nach Split und ans Meer zu wirken.

Kaum sind wir unter der Autobahn durch, Split ist in Sicht, wird der Verkehr heftig. PKWs und Lkws drängeln auf den an sich gut ausgebauten Strassen. Wir lassen die typische Stadt- und Hoch- Häuser- Kulisse Splits links liegen und folgen der Küstenstrasse nach Trogir – dem 2ten Touristenzentrum hier in der Bucht Kastelanski Zaljev. (14:00)

Schon das Parken mit 10kn/h ist teurer als sonst. Wir reihen uns ein in die Ströme, die kreuz und quer durch die Stadt drücken, in jeden Winkel blicken, nichts Privates erlauben. So wirkt das Örtchen und nach einem kurzen Bummel durch den vorgelagerten Markt ist Trogir auf unserer Besuchesliste „abgehakt“.

Nach kaum 30 min Fahrt Richtung Urlaubsdomizil kommen wir an Rogoniza vorbei – ah – da war doch noch was? Da wir nun einen kostenlosen Parkplatz kennen, wollen doch noch einen letzten Versuch wagen? Nachdem wir jetzt Zusatz-Infos vom Owner und Unterstützung von Sabrina und Lukas haben, muß es doch jetzt gelingen!

Also rauf  zum Friedhof, Parkplatz gesucht und rin in den Kirchhof. Und mit unseren neuen Instruktionen braucht es keine 5 Min und unser Newbee Lukas hat das Ding in der Hand! Sagenhaft. Und dann der spannende Augenblick: sind wir die Ersten oder hat es schon einer vor uns entdeckt. Quälend langsam schält Sabrina den Zettel aus der Dose – und was ist? Nix ist: Heute um kurz vor 11Uhr hat es schon jemand gefunden. Pech gehabt. Ja, das ist des Cachers Los!

Apropos Los: Wettermäßig hatten wir einen sonnigen, schönen Tag. Nur jetzt gegen 17:00 Uhr zieht es langsam zu.

So gehen wir nochmals zum Abendessen. (Gegrillte Calamari (sehr gut,) Calamari fritti, Wiener Schnitzel und Steak)