Münchner Philharmoniker spielen Rachmaninow und Tschaikowsky

Lorin Maazel ist leider erkrankt und hat den Dirignetenstab an Gustavo Gimeno weiter. Jugendlich mit weit ausladender filigraner Gestik führt er das Orchester und die Solistin. Es macht Freude, ihm in die Klangwelt von Rachmaninov und Tschaikowsky zu folgen. Wager und das "Sigfried Idyll" waren ein einführendes Idyll (ruhig, sachlich, verhalten und leise)  - irgendwie paßt das für mich nicht in die nachfolgenden Stücke, die doch deutlich kräftiger auftraten.

Sehr angetan bin ich persönlich von Katia Buniatishvili: sagenhaft, wie viele Tasten man in einr Sekunde auf einen Klavier anschalgen kann. Mit unheimlicher Dynamik hält sie gegen das mächtige Orchester an - beim Stück von Prokofjew gelingt das der Musikerin der Philharmonikern bei weitem nicht so klar!

Es war wieder ein gelungener Abend in der Philharmonie - näheres zu den Stücke empfehle ich unter MPHIL.de ggf. das sehr umfangreiche Programmheft oder hier ein paar Zitate daraus.


 

Wagner

"Siegfried-Idyll"

Rachmaninow

Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester a-Moll op. 43

Tschaikowsky

Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia"

Prokofjew

"Romeo und Julia" op. 64, Auszüge

 

Khatia Buniatishvili, Klavier

Gustavo Gimeno, Dirigent


Gustavo Gimeno

"Mit seinem sensationellen Debüt beim Royal Concertgebouw Orchestra im Februar 2014 stellte der junge Spanier Gustavo Gimeno eindrucksvoll unter Beweis, dass er zu den talentiertesten Dirigenten unserer Zeit zählt. In kürzester Zeit erreichten ihn Angebote zahlreicher renommierter Klangkörper weltweit.

Nach Gastdirigaten in der vergangenen Saison unter anderem beim Orquesta Sinfónica de Galicia dirigiert Gustavo Gimeno in der Saison 2013/14 das Swedish Radio Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Het Residentie Orkest, das Orchestra Verdi Milan und die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, debütierte in Japan beim Sendai Philharmonic Orchestra und steht erstmalig am Pult des Orquesta Sinfónica de Castilla y León, Orquesta de Valencia und des Orquesta Sinfónica de RTVE.

Seine internationale Dirigentenkarriere begann Gustavo Gimeno 2012...

Wichtige Erfahrungen in den vergangenen Jahren sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der als Mentor Gimenos Werdegang intensiv förderte und ihn in vielerlei Hinsicht prägte"

 

Web-Seite der Münchner Philharmonier; 20.5.2014;

http://www.mphil.de/personen/gustavo-gimeno.html

Khatia Buniatishvili

"Die 1987 in Tiflis geborene Pianistin Khatia Buniatishvili wurde früh als musikalisches Talent entdeckt und debütierte bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA....  Oleg Maisenberg wurde 2003 ...  auf sie aufmerksam und bewegte sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 2008 gewann Khatia Buniatishvili beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb den 3. Preis sowie die Auszeichnungen „Best Performer of a Chopin Piece“ und „Audience Favorite“. .... Der Wiener Musikverein und das Konzerthaus Wien ernannten sie für die Saison 2011/12 zum Rising Star. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem ECHO Klassik als Beste Newcomerin des Jahres."

Quelle:

http://www.mphil.de/personen/khatia-buniatishvili.html

20.5.2014