Der Sitz der Götter: am Olymp

Hochgebirgswelt (2900m): der Olymp verhüllt
Hochgebirgswelt (2900m): der Olymp verhüllt

Heute ist der Olymp unser Tagesziel. Die Stadt DION steht für die Stadt Zeus. Wir haben erstmal Schwierigkeiten, aus Katerini herauszukommen. Das Navi führt uns durch abenteuerliche Strassen, eher Wege. Mit vereinten Kräften gelingt es uns dann doch.... Aber so wirklich lädt uns weder das Archeologische Museum und sein Garten, noch das nahe gelegene Amphi-Theater ein. Nur den Cache nehmen wir von hier mit.

 

Weiter geht es hoch ins Bergdorf Litochoro, fast kommt man sich vor wie in einem Urlaubsort in den Tiroler Bergen. Wir fahren einmal auf und ab, mehr ist hier nicht. Mir fällt ein Hinweisschild "Olymp" auf. Das ist doch was! Steil und kurvig geht es die Bergflanke hoch. Der Blick in die Tiefebene und auf die nahe Küste ist schon bemerkenswert.

Plötzlich eine "Stopp"-Markierung auf der Strasse. Hier beginnt der Nationalpark. Eine freundliche Rangerin drückt mir eine Karte in die Hand, erläutert die Autoroute. DerieStrasse ist mautfrei!

Also kämpft sich unser Seat Ibiza die Bergstrasse Windung um Windung hoch... rd 15km, dann kommt eine Abzweigung zur Agia Dionysios, irgend ein Heiliger.

Die Kirche ist gerade wieder in Renovierung - also nix wirklich zum Besichtigen.. Aber es gibt in 15min eine Heilige Höhle. Mühsam läßt sich Alex überzeugen. Steil geht es Treppen hinunter, ein welliger Steg führt über einen glasklaren Bach! "Alles was ich da runter muß, müssen wir wieder rauf! Das bei der Hitze!" O- Ton Alex. Und das schlimme, irgendwie sind das griechische 15min. Gefühlt sind wir mind. schon 30 Min. unterwegs. Wie Sysiphos schimpfen wir auf die Götter, lassen uns aber nicht unterkriegen. Selbst als mich Zeus über eine Wurzel stolpern läßt: autsch, ich habe mich gezerrt: rechts - vom Knie bis zur Arschbacke. Oh - das zieht. Dann endlich nach weiteren 5 min Bergweg erreichen wir eine steile Treppe. Hinunter zu einem mächtigen Felsüberhang, einer winzigen  schäbigen Kapelle und einer Quelle. Das war die Mühe nicht wert! Immerhin eine echte Bergwanderung! Apropo: der Olymp ist of in Wolken gehüllt. Man kennt das hier. Und immerhin sind wir hier bei rd. 1000 m

Ruine Platamon
Ruine Platamon

 

Wieder geht es die Serpentinen hoch. Wir passieren einen Einstieg zur Olymp-Wanderung (ja nach Weg 5h). Als aber der letzte Kilometer in grobe Schotterstrasse übergeht, ein liegengebliebenes Wohnmobil die Weiterfahrt erschwert, drehen wir um und fahren gemütlich zurück! Nun ja - 2 Caches haben wir so wohl übersehen!

 

Wir folgen der Küstenstrasse südwerts. Hotelanlangen, Strandanlangen... enden in Platamon. Ich muss wegen meiner Zerrung pausieren. Und des Cachers Glück: wir stehen direkt vor der byzantinischen Festung Platamon und nur wenige Minuten von eienm Cache entfernt. Gewaltig dehnt sich die Festungsanlage über den Fels. Weit kann man die Küstenlinie nach Nord oder Süd beobachten. im Innern sind ein paar Reste ... Leider ohne Erklärung. Nun ja, der Ausblick war die 2Euro wert. 

 

Parallel zur Autobahn fahren wir zurück zum Abendessen ins Hotel.