Chicago - Musical in Stuttgart

Quelle: Stage-Entertainment@news.stage-entertainment.de, eMail 3.11.2014
Quelle: Stage-Entertainment@news.stage-entertainment.de, eMail 3.11.2014

Viele Vorschuss-Lorbeeren, ein Auftritt bei Helene Fischer und sehr positive Zeitung-Kritiken versprechen einen besonderen Musical-Abend.

Wir bekommen gute Karten - und wollen uns das ansehen.

Choreographie und die gesangliche Ausstattung sind wirklich gut. Wer allerdings ein Musical mit viel Bühnenbild erwartet hat, der wird hier enttäuscht. Im Stil einer Revue, singen und tanzen die Darsteller direkt vor dem Orchester.

 

Der ganz große Funke springt nicht über....

Für uns wird das  das allerdings eine aufregend Übung: Über Ulm kommend wollten wir um 18:00 Uhr spätestens im Hotel in Stuttgart sein - nix da. Stau auf der A8 vor dem Flughafen. Es geht ätzend langsam.

Endlich sind wir im Hotel NEOTEL (gleich bei Neoplan!) in Möhrlingen angekommen - kurz vor 19:00! Jetzt fällt uns auf: das Musical beginnt um 19:30.

Im Eiltempo geht es die Treppe runter, rüber zur Tram-Stadion - im Dauerlauf. Wir erreichen gleichzeitig mit der Bahn den Bahnhof... gerade noch so geschafft! Atemlos durch die Nacht....

5 Stationen weiter direkt am SI-Center geht es dann zügig quer durch die Anlage zum Palladium. Gute 5 Minuten vor Beginn sind wir da.

Jetzt kann es losgehen...

 

 


Das Theater ist zu 80% besetzt. Das Orchester ist auf einer Art Treppe platziert - und die Protagonisten agieren bevorzugt auf dem schmalen Streifen vor dem Orchester und dem Publikum. Es wird getanzt, der Orchesterleiter ist als Ansager und Vorleser mit eingebunden... und dann wirbeln die Darsteller 2 h über die Bühne. Die Geschichte des Musicals ist gut unter Wikipedia nachzulesen.

Das Ganze ist sehr unterhaltsam, die Qualität ist hoch... aber irgendwie springt kein Funke über. Den Schlußapplaus holen sich die Darsteller pflichtbewusst ab - und sind weg.

 


Und was macht man nach der Vorstellung? Das ist der große Vorteil vom SI- es sind ein paar Lokalitäten im Gebäudekomplex und so landen wir im Dubliner zur Nachbesprechung. Ein Typ  (sieht aus wie Guido Horn) macht gute  Live-Musik und so vergeht die Zeit bis zur späten Tram.

Im Hotel fühlen wir uns wohl - das Zimmer ist hinreichend groß, leidlich modern - aber 4-Sterne sehe ich nicht. Das Frühstück ist einwandfrei und bietet alles was man braucht.

Der Start in den Mai ist soweit geglückt - außer dass auf dem Heimweg  massiver Regen und ein massiver Stau vor Überlingen  uns die Fahrt zum ätzenden Ereignis macht.