Bierwandern in Bamberg

Es ist wieder soweit:
Frankenzeit - Wandern und urige Kneipen-Zeit!
Diesmal gehts von Bamberg aus bis Altenburg und zurück. 30 000 Schritte, also knapp unter 20 km kommen zusammen.
Am Sonntag geht es rund um Stiebarlimbach  - eigentlich gedacht als ein idylischer  Sonntagsspaziergang... wenn der Vortag doch nicht noch in den Knochenstecken würde. ...dafür gibtes eine grandiose Belohnung in dem einen oder anderen Bierkeller - und deswegen sind wir ja hier!

Wie gesagt, diesmal von Bamberg aus. Wir - also die Bierwandergruppe (Karin & Albert, Karin & Burkhard, Elmar & Tina, Georg, Alex & Walter) - treffen uns im "Fässla" - einer urigen Brauereigaststätte am der Altstadt gegenüberliegenden Regnitz-Ufer.... keine 500m von der Kettenbrücke und damit dem Zugang zur Fussgängerzone entfernt.
Der Zugang zum Gasthof ist ein breiter Torgang; rechts liegt die verwinkelte Gaststube. Bevor es in den Innhof zur Brauerei geht, steht ein Kabäuschen, von dem aus die Chefin regiert: der Bierausschank ist hier und die Zimmervergabe.
Bamberger kommen hier mit dem Fahrrad rein, holen sich ne Halbe im Stehen und sind schon wieder weg. Urig! Es gibt relativ viele Zimmer, alle sind einfach, aber soweit ruhig und ok! Und es ist voll hier!
Fürs Abendessen ist im Gastzimmer ein grosser Tisch für uns reserviert. Es gibt Schäufela und Sauerbraten.
Zum Abschluss geht es nochmals durch die Gemeinde. Wir kommen beim Schlenkala vorbei.... Eine Bamberger Spezialität: dunkles Rauchbier - schmeckt wie in Bier aufgelöster Rauchschinken - sagt wir. Albert und Burkhard sind begeistert. Begeistert sind wir, daß hier gegen 22:00 Uhr noch soviel los ist auf Bambergs Strassen. Es gibt noch ein normales Bier in der Nachbarwirtschaft und dann gehts ins Bett. Samstag ist Wandertag!
Nach guten Frühstück gehts los. In der Wirtsstube sitzten schon die ersten Gäste - beim Bier. Unsere Wanderung führt uns quer durch die Fussgängerzone hoch zum Dom, zum Michaelsberg und dann weiter Richtung Altenburg - eine gut erhaltene Burg auf einer der Anhöhen rund um Bamberg.
Schon grüsst uns die Burg - doch der Schreck ist gross: geschlossene Gesellschaft. Nach kurzer , trockener Rast gehts also weiter.
Gut daß wir am Sportplatz unterhalb Asyl finden. Der Kiosk ist zwar geschlossen, aber gnadenhalber bekommen wir erschöpften Wanderer ein Getränke. Danke an den Bautrupp.

Die nächste Station ist die Brauerei Müller in Debring. Man, sind wir froh, dass wir hier freundliche Aufnahme, was zum Trinken und ein gutes Mittagessen bekommen.
Dann also hoch die müden Knochen. Leider gehts jetzt mehr und mehr durch Strassen - klar, wir nähern uns wieder der Stadt Bamberg. Wir gehen durch ein völlig unscheinbares Tor und stehen mitten in einem gemütlichem grossen Biergarten: wir sind bei der Brauerei Greifenklau. Das Bier schmeckt...mhhhh!
Burkhard empfiehlt uns einen kleinen Umweg zum Keller der Brauerei SPEZIAL. Rentiert sich, rustikaler Biergarten, perfekt...aber hier ist das Helle leicht rauchig.... Na ja!
Dem Autor qualmen die Füssen an dieser Stelle. Aber zurück zum Fässla mussen wir alle mal.
Nach gemütlichem Abendessen gehts nochmal in die Bamberger Altstadt. Ein gutes Eis, ein letztes Bier im Ambrosius (oder so ähnlich) und dann gehts ins Bett. Es reicht für heute!
Am Sonntag sind wir dann rd 30 km südlich von Bamberg unterwegs. Burkhard hat eine Runde ausgemacht - durch Wald und Wiesen, vorbei an idyllischen Fischweihern. Tapfer bringen wir die Kilometer hinter uns. Am Schluss landen wir wohl an dem Geheimtipp in dieser Region: der Biergarten der Brauerei Roppelt in Stiebarlimbach. An diesem herrlichen Sonnat Mittag ist die Höle los an den Selbstbedienungsständen. Aber das Bier ist süffig und die Brotzeit gut und  reichhaltig.
Und jetzt trennen sich die Wege. Der Autor fährt zurück nach Bad Brückenau, der Rest der Truppe  reist zurück an den Bodensee.

Die Mitte Deutschlands hat es noch schön - am See fällt die Regenmenge für ein 1/2 Jahr!
Auf jeden Fall hat Bamberg neue Freunde gefunden.. Da kommen wir sicher wieder her... Da gibt's noch viele Brauereikeller....