Herbstwanderung in Alberschwende

Sabrina gibt uns die Ehre. Und weil wir noch eine Vignette haben und für Sonntag bestes Wetter vorausgesagt ist, wollen wir in den Bregenzer Wald. Alberschwende ist unser Ziel. Ganz so gut – wie versprochen – ist es nicht. Nebelschwanden steigen aus den Tälern hoch und vereinen sich doch immer wieder zu einer dichten Wolkendecke. Die Sonne bricht immer wieder mal durch - auch für längere Abschnitte durch – so daß es insgesamt ein schöner Tag wird.

Gleich an der Talstation müssen wir einen ersten Cache holen. Dann geht es hoch mit einem rustikalen Einzel-Sessel-Lift. Uhh.... die Schweizerin hinter mir ruft laut: „im Winter kann man ja erfrieren!“ Ich denke mir: auch im Sommer! Elend langsam tuckelt der hoch. Dann ist die Gipfelstation erreicht. Nach kurzer Orientierungspause geht es hoch zum Gipfelkreuz.

Vorher müssen wir über einen kleinen Hang quer durch Kühe ansteigen. Aus der Ferne sehen wir eine Frau, die ganz in der nähe einer Kuh stürzt.

Beim Anstieg treffen wir auf Wanderer, die von oben kommen. „Habt Ihr die aggressive Kuh gesehen? Die hat die Frau angegriffen?“ Die Kuh glotzt uns an und versteht die Welt nicht. Ein Wanderer vertreibt sie mit einer Rute... na ja, die Frau wird vermutlich erschrocken sein... aggressiv war die Kuh sicher nicht.

Im großen Bogen gehen wir erst noch die Fahrstraße entlang um dann auf einen Wiesenpfad abzubiegen. Nach wenigen hundert Metern eilen Sabrina und Walter quer Feld ein: es gilt noch einen Cache auf einer Anhöhe zu finden.

Jetzt geht es gemütlich am Hang und um den Berg rum – Alex hat sich für die Mitte des Weges eine Wirtschaft ausgesucht. Das Haus ist wohl so beliebt, dass es keinen Platz gibt. Wir warten kurz im Garten und dann geht’s rein. Kässpätzle sind die Empfehlung des Hauses. Die sind zwar gut, aber wir warten ewig lang. Zur Strafe wird das Lokal nicht in die persönliche Empfehlungsliste aufgenommen.

Wohl gestärkt gehen wir rund um den Berg und kommen oberhalb von Alberschwende wieder ins Dorf. Nochmal muss ein Cache gefunden werden – bevor wir dann ermattet und angenehm müde nach Hause fahren! Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.