Brand 2016: Ausflug nach Faschina

Nach 2 erfolgreichen Wandertagen stehen wir heute vor einem Problem. Alle Bergbahnen sind zu! Alex hat noch eine gefunden, die abhängig vom Wetter in Betrieb ist. Google sagt: in Sonntag/Großes Walsertal ist die Bahn offen – die Homepage der Bahn sagt: Nein.

Wer hat Recht? Lass uns hinfahren und testen. Ätsch Google: falsch. Aber was machen wir dann?

Sebi entdeckt einen Blumenlehrpfad in Faschina. Also fahren wir noch 10 min weiter. Alex kritischer Blick – das sieht machbar aus.

 

Wir stapfen los –nach 500m kommen uns Wanderer entgegen: „wo immer sie hin möchten – dieser Weg endet in einer Wiese.“

Also zurück und doch dem Wegweiser vertraut! Die erste halbe Stunde wandern wir noch in der Sonne – angenehm warm – und gewinnen zügig an Höhe. Leider führt uns der Weg jetzt an der Ost- und Nordflanke des Berghangs entlang. Ohh – es ist halt doch schon Ende Oktober. Die Kälte, die richtige Kälte (um 4 Grad) kriecht durch den Wanderer.

Eigentlich sollten wir zum Hahnenkopf gelangen – aber irgendwie verpassen wir den Aufstieg und wandern weiter an der Nordflanke.

So langsam schwant uns, dass wir nicht auf dem Blumenweg sind... am nordwestlichen Zipfel unseres Weges steht ein einsames Häuschen. Bei einigen Teilnehmern ist die Lust schon fast auf „Null“. Alex kommt, checkt den weiteren Wegverlauf – hoch auf der Bergflanke, steil hoch und in entgegen gesetzte Richtung – „Packen wir in 10 Minuten, auf Jungs!“ – Puh....

Also erneut tapfer hochgestiegen – der Weg ist vereist!!!, kaum einen Fuß breit.... aber nach 30 Minuten sind wir durch. Marit und Luki lassen sich ins Gras fallen und genießen hier die Sonnenstrahlen, die endlich erreicht sind und angenehm wärmen. Ein kleiner Gipfel - keine 10 Meter weg - mit Sitzbank ist der geniale Rastplatz. Gut 1h Stunde sitzen wir in der Sonne und genießen die Wärme.

Im großen Bogen folgen wir zuerst Fußpfaden, dann der Fahrstraße der Bergbahnen hinunter nach Faschina.

Am Ende sind wir 4h unterwegs, machen ca. 440 Höhenmeter und sind richtig müde. Aber was ich noch sagen wollte: das Panorama oben am „kleinen“ Gipfel war sagenhaft.

 

Hier kann man nochmals bei Liftbetrieb herkommen und vielleicht das Glatthorn machen!

 

Jetzt sind wir in der Hütte und fassen den Tag zusammen. Kässpätzle beenden den Tag und ein herrliches langes Wochenende!

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