Hop on – hop off

Wie lernt man eine fremde Stadt kennen: mit dem Hop on – hop off Bus! 
In Wien gibt es 2 Unternehmen, die diese Art der Stadtrundfahrt anbieten. Die gelben Busse der städtischen Touristenorganisation und die roten Doppeldecker, die man auch im Hamburg oder Berlin findet. Wir springen auf den letzteren auf ( gelb wäre wohl etwas besser und umfassender gewesen?! )
Jetzt geht es rund um die Innenstadt ( die ist sehr verkehrsberuhigt) auf dem Ring. Vorbei am Karlsplatz, der zugehörigen Kirche, Oper, Parlament, Universität und über die Donau zum Prater.
Nach der ersten Runde machen wir erstmal Pause um dann den zweiten Bus zu nehmen. Raus aus Wien über die Josefsstadt fahren wir in den Aussenbezirken, am Hauptbahnhof vorbei zur UNO-City.
Mehr durch Zufall entdecken wir den Figlmair, den Erfinder des Wiener Schnitzels.Seine drei Lokale sind zwar toll und romantisch gelehen, aber ab 10:00 Uhr voll mit Schnitzelessern.
Wir landen in einem Gasthaus weiter vorne, sitzen im Gastgarten und essen mindestens genauso gut!
Jetzt erstmal Pause im berühmten Cafe Havelka (Georg Danzer: der eleganteste Flitzer von Wien"). Alex ist ganz enttäuscht von der Sachertorte (klein, trocken, teuer). 
Nach abgeschlossener Tour schlendern wir durch die Stadt Richtung Schwedenplatz. Eisdielen, bunte Geschäfte, lärmende, drängelnde Fußgänger bestimmen das Strassenbild. 
Am Schweden-Kai sind am Donau-Ufer Buden und Liegen als Chilling-Ecken eingerichtet. Erschöpft machen wir hier Pause und geniessen die Abendsonne bei einem Cocktail.
Ganz spontan nehmen wir die Tram und fahren Richtung Prater. Doof nur, dass die Strecke an der Prater Allee endet .... Bis zum Wuerstelprater müssen wir bald 2 km dieser Strasse durch den riesigen Park wandern, um zum Riesenrad zu kommen. Geisterbahn , Autoscooter, Schiessbuden - der ganzjährige Vergnügungspark hier in Wien.