Wein & Käse in Hagnau - zu Gast beim Winzerverein

Hanau präsentiert sich wieder von seiner Sonnenseite: mit besten Wein und dazu interessante Fischgerichte vom Bodensee-Fischer Andreas Meichle.

 

Sabrina hat den Taxi-Dienst übernommen - und so können Marianne und Manfred, Alexandra und Walter sich ganz auf die Gaumenfreuden konzentrieren.

 

 

 

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Skifahren in Obereggen/ Südtirol

Dieses Jahr hat es geklappt: wir können mit Marianne und Manfred nach Obereggen zum Skifahren gehen.

Herrlicher Sonnenschein und sehr gute Schneeverhältnisse erwarten uns.

In der Pension Specker finden wir wieder herzliche Gastgeber und beste Verpflegung!

Dass Alex mitten drin aufs Kreuz fällt und der Freitag mit Wolken und einem ganz neuen Ärgernis nicht der beste Tag wird - das steht auf einem anderen Blatt und beeinträchtigt das Gesamturteil nicht: es war wieder Spitze!

 

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"König Ödipus" im Residenztheater München

Quelle: Programmheft zu "König Ödipus", Residenztheater; PDF, 26.3.2017
Quelle: Programmheft zu "König Ödipus", Residenztheater; PDF, 26.3.2017

Ich bekomme noch recht kurzfristig einen Platz zu dieser Aufführung. 15,-- EUR für Reihe 10 ist günstig.

Man sieht in 2 Meter Höhe einen Flur, zum Zuschauerraum mit Glas abgegrenzt - wie die Rückseite einer Veranstaltungshalle. Hier treffen sich Raucher, gibt es Pausengespräche, holen sich Redner Inspiration oder Lob für ihre Rede .... die Protagonisten im dunklen Business-Anzug reflektieren das geschäftige Dasein des politischen Repräsentanten.

Das ist König Ödipus und im Gegensatz zu manch anderem  steht er fest zu seinem Wort: er will das Schicksal seines Vaters bedingungslos aufklären! Trotz Warnung, an dieser Wahrheit zerbrechen zu können, läßt er nicht locker. Und so muß er mit der Erkenntnis leben, dass er seinen Vater erschlagen, der Mann seiner Mutter geworden ist - ob unwissentlich oder nicht - spielt keine Rolle. Gestartet als großer Held zieht er am Ende gebrochen, geblendet davon - dass er Wort gehalten hat, spielt keine Rolle mehr. Und das Business geht weiter...

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"Xerxes" - Oper in 3 Akten - in Frankfurt: eine bissige Persiflage auf die "bessere Gesellschaft"

Romilda im roten Kleid bei Xerxes; Quelle: 19.1.2017; http://www.oper-frankfurt.de/de/spielplan/xerxes/?id_datum=382
Romilda im roten Kleid bei Xerxes; Quelle: 19.1.2017; http://www.oper-frankfurt.de/de/spielplan/xerxes/?id_datum=382

Ich bin auf der Suche nach einer Ablenkung hier in der Rhön: Theater, was Swingendes, Klassik? Oper? Oper! Ich bin auf Xerxes in Frankfurt gestossen. Die dortigen Oper hat einen hervorragenden Ruf (Berlin, Frankurt, München).

 

Xerxes gilt als die untypische Oper aus der Feder von G. F. Händel. Und 1738 war sie in London ein Flopp!

Also ist das mein Start ins Kulturjahr 2017! Und ich habe es nicht bereut. 

 

Hervorragende Stimmen, viel schauspielerisches Talent, ein hervorragendes Opernorchester und eine amüsante Einführung durch den Dramaturgen machen dies zu einem spannenden Abend!

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SUPERCALIFRAGILISTICEXPICALIGETISCH - Mary Poppins verzaubert Publikum in Stuttgart

Quelle:https://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/stuttgart/mary-poppins/show/mary-poppins-stuttgart.html
Quelle:https://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/stuttgart/mary-poppins/show/mary-poppins-stuttgart.html

Ganz in klassischer Musical-Technik ist dieses bezaubernde Märchen hier in Stuttgart in Szene gesetzt. Sehr gute Hauptdarsteller, die auch stimmlich den Herausforderungen gewachsen sind, ein sehr aufwendiges Bühnenbild - das den Handlungsort doch so realistisch präsentiert, dass man das Haus Nr. 17 in London  zu kennen meint - und dann auch gern im Park zwischen turmhohen Bäumen oder über den Dächern von London tanzen möchte.

 

Die Karten in der 5en Reihe sind - wie nicht anders zu erwarten - extrem teuer (137,--) aber für einmal im Jahr... und es waren 3 Stunden perfekte kurzweilige z. T. spannende Unterhaltung

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Schnee am See - jetzt haben wir wirklich Winter

Jetzt hat es wirklich lange gedauert - nach den ersten - sehr spärlichen - Flocken im November haben wir jetzt eine geschlossene Schneedecke: 7-10 cm werden es schon sein an exponierten Lagen. Dazu ist es bitte kalt mit bis zu -8° C; in der Sonne sind es gefühlt ein paar Grad mehr... solange dabei aber die Sonne scheint, ist es ja ok! Mal sehen, wie lange dies so bleibt.  

 

Wird werden weiter berichten!

Rogue One: A Star Wars Story

Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/rogue-one-a-star-wars-story; 2.1.2017
Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/rogue-one-a-star-wars-story; 2.1.2017

James Bond und Starwars sind Kino - Pflichtprogramm. Zum Jahreswechsel 16/17 steht ein neuer Star Wars-Film auf dem Programm: "Rogue One".

Im Cineplex Friedrichshafen in 3D wird das unser Kinostart 2017 - und er ist gelungen.

Der Film zeigt eine junge Rebellin, die die Pläne des Todessterns organisiert... ihr Vater, von dem sie früh getrennt wurde, ist für die Konstruktion verantwortlich und spielt ihr  Informationen  zu.

 

Viele Zitat aus vorangegangenen Filmen (Java, R2D2 Jewii, Lea..) heitern auf und zeigen den Bezug zu der "großen Saga"

Dass am Ende keiner der Helden übrig ist, muss wohl so sein um an die Story des ersten Star -War Film anschließen zu können.

Insgesamt fanden Alex und ich den Film spannend, nicht zu kitschig, die gewaltigen Raumschlachten waren sehr gut abgebildet und auf einem sehr hohen technischen Level. .. und die Story war insgesamt gut passend.

Winter-Wonderland: AltaBadia - wir sind beim Skifahren

Wir sind jetzt zum 8ten Mal hier bei Mary in Colfosch. Die Aufnahme an diesem wunderschönen sonnigen Vormittag ist wie immer herzlich – und uns, nach 5stündiger Fahrt ein willkommener Einstieg.

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Bruckner in München - Gergiev dirigiert die Münchner Philharmoniker

Es ist das zweite grandiose Jahresabschluss- Konzert.  Die Münchner Philharmoniker unter Gergiev bringen R. Strauss und Bruckner zur Aufführung.

Die erste Hälfte des Konzerts ist Überschrieben mit "Also sprach Zarathustra". Gemeinhin unbekannt ist die direkte Verbindung zu F. Nietsche. Diese Tondichtung ist durch die markante Anfangssequenz überaus bekannt... Z.B. Stanley Kubriks "2001 Odysee im Weltraum"!
Das Orchester wirkt noch etwas müde - irgendwie fehlt der Funke von Dirigent zum Orchester zum Publikum. Der Vortrag ist perfekt - aber irgendwie springt der Funke nicht über -  "farblos" würde man diesen Vortrag bezeichnen wollen.
Nach der Pause jetzt Teil 2: Bruckners 9te Synphonie - die sicher zu den top ten der Klassik- Welt zählt. Hier ist auf einmal Spannung beim Orchester, (Körper-) Spannung beim Dirigenten als sichtbares Merkmal. Gergiev hält sich die linke Körperseite, sitzt jetzt auf einem Barhocker am Pult - angeschlagen?
Hier kann das Müncher Orchester sein Können voll ausspielen. Ich habe die Mphil schon in einem früheren Blog gelobt - hier bewahrheitet es sich. Die extreme Dynamik und das grossartige Volumen, das diese Komposition verlangt, wird hier grandios wiedergegen. Gergiev versteht es, einen enormen Spannungsbogen auszubauen. Schon zu Beginn des Konzerts lässt der Maistro ein klein wenig länger auf sich warten als üblich.: schon vor "Zarathistra" hat man den Eindruck, das Publikum hält die Wartezeit nicht aus und klatscht den Dirigenten auf die Bühne... Gleiches natürlich zu Beginn der 2ten Hälfte. Dieses Spiel treibt Gergiev weiter. Auch die "Kunst"-Pausen in Bruckners Synphonie hält er einen Tick länger als notwendig. Der Spannungsbogen springt über. Nahezu "gierig" warten das Publikum mit angehaltenem  Atem auf den nachfolgenden Takt. Jetzt sind Dirigent und Orchester eine Einheit. Absolut perfekt spielen sie die dynamischen Klangfolgen Bruckners. Es ist still im Gasteig.
Der ultimative Moment: der 3te Satz ist zu Ende. Dirigent und Orchester verharren ist der allerletzen Spielpose.... Das Publikum wagt nicht zu Atmen. Erst nach gefühlt 1 Minute entlässt Giergiev das Publikum und verneigt sich vor dem Auditorium. Irre wie die Spannung abfällt und sich in tosenden Applaus für eine überaus hörenswerte Aufführung niedeschlägt.
Was bleibt: ein sagenhaftes Inneres Gefühl grosser Befriedigung und Ergriffenheit nach dieser ausserordentlichen Vorführung.

Klaus Doldingers Jubiläumskonzert zum 80ten Geburtstag • Passport Classic /Passport today

 

 

 

 

 

Wer kennt diese Melodie nicht: 1000 mal gespielt – die Tatort-Titelmelodie. Und die ist neben etlichen Filmmusiktiteln der besonders sichtbare Teil von Doldinger: „Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“, „Baal“ von Schlöndorf/Fassbinder u.v.a.m.

 

 

 

Der Saxophonist feierte schon in der JazzRock-Ära sein „Jubiliee 75“ mit der Formation Passport. Heute nun gibt es anlässlich seines 80ten Geburtstages im Prinzregenten-Theater in München dieses Abschlusskonzert-Konzert seiner Tournee.

 

Und zu diesem besonderen Anlass widmet ich ihm auch gleich noch unseren 2100ten Cache, der im Garten des Prinzregententheaters zu finden ist: gefunden und geloggt unmittelbar vor dem Konzertereignis.

Und es ist wirklich ein Ereignis. Das Publikum ist begeistert – der Applaus zur Zugabe will gar nicht aufhören.

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